Wird beim Dimmen von LED-Beleuchtungen tatsächlich Strom eingespart?

Grundsätzlich lassen sich LED-Beleuchtungen neuerer Bauart dimmen. Beim Einsatz eines, vom entsprechenden LED-Leuchten-Hersteller empfohlenen Dimmers, wird beim Dimmen Strom eingespart.

Kann auch bei LED-Licht der -unter bestimmten Bedingungen gefährliche – Stroboskop-Effekt auftreten?

Prinzipiell tritt bei Verwendung von LED-Leuchtmitteln der Stroboskop-Effekt nicht auf.

Aber es gibt Ausnahmen:

Beim Dimmen tritt bei Verwendung eines PWM-Dimmers (PWM = Puls-Weiten-Modulation) der Stroboskop-Effekt auf. Wird hingegen ein TRIAC-Dimmer verwendet, bleibt der Stroboskop-Effekt aus.

Eine weitere Möglichkeit des Auftretens des Stroboskop-Effekts sind Oberwellen, welche der Versorgungsgleichspannung überlagert sind (sog. Brummspannungen). Dies kann bei defekten oder bei Billigst-Netzteilen auftreten. Die Spannungshöhe des Oberwellenanteils (Brummspannungsanteils) sollte nicht mehr als 10% des Gleichspannungsanteils betragen. Dann tritt kein Stroboskop-Effekt auf.

Ist die Lichtqualität von LEDs vergleichbar mit herkömmlichen Leuchtmitteln?

Ja, sowohl hinsichtlich der erzielten Helligkeit als auch hinsichtlich des subjektiven Lichtempfindens von Personen ist Licht aus LEDs vergleichbar mit Licht herkömmlicher Lampen und Leuchtstoffröhren. Vielfach wird das ruhige und flimmerfreie LED-Licht sogar als angenehmer empfunden als Licht aus Leuchtstoffröhren. Bei der Arbeit am Computer reduziert sich beispielsweise mit LEDs der unangenehme Blendeffekt erheblich. Auch bei Anbringung in größerer Höhe – z.B. in Fabrik- oder Lagerhallen – erfüllen LED-Leuchten ihren Zweck mindestens genauso gut wie Leuchtstoffröhren oder herkömmliche Hochdruckdampflampen.

Sind in LED-Leuchtmitteln gesundheits- und umweltschädigende Stoffe enthalten?

Nein, LED-Leuchten enthalten weder giftiges Quecksilber noch Gase und sind damit gesundheitlich unbedenklich, im Gegensatz zu Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren.

Sind LEDs empfindlich gegenüber Vibrationen oder Erschütterungen?

Nein, aufgrund ihres Aufbaus ohne bewegliche (Verschleiß-)Teile sind LED-Leuchtmittel extrem robust gegenüber Einwirkungen von außen.

Sind LEDs empfindlich hinsichtlich ihrer Umgebungstemperatur?

Nein. Zwar ist der Wirkungsgrad von LEDs umso besser je kälter die Umgebung ist, doch haben nur wirklich extrem hohe Temperaturen einen negativen Einfluss auf ihre Performance. So sind LEDs zum Beispiel ungeeignet für die Innenbeleuchtung von Backöfen oder Konvektomaten. Höhere Temperaturen fördern die Degradation der LEDs, doch vor allem ist dabei eine konstruktionsbedingte ausreichende Lüftung der LED-Lampe entscheidend.

Lassen LED-Lampen im Lauf der Zeit in ihrer Lichtleistung nach?

Ja, auch bei LEDs lässt die Lichtleistung mit der Zeit ab, diese sogenannte Degradation verläuft allerdings sehr langsam und ist erst nach längerem Einsatz messbar. Erst nach etwa 20.000 Betriebsstunden setzt die langsame Degradation bei LEDs ein. Aufgrund dieser sehr langsamen Degradation weisen LED-Lampen eine Lebensdauer von 50.000 Stunden auf.

Haben LED-Leuchtmittel eine höhere Lebensdauer als herkömmliche Lampen?

Ja, da LEDs keine Verschleißteile enthalten und sehr energieeffizient arbeiten beträgt ihre Lebensdauer rund 50.000 Betriebsstunden, das sind fast 6 Jahre durchgehender Betrieb. Damit halten LEDs

–    mehr als viermal so lange wie klassische Leuchtstoffröhren, die auf etwa 12.000 Stunden kommen

–    mehr als fünfmal so lange wie Energiesparlampen, die durchschnittlich 10.000 Stunden Laufzeit erreichen

–    fünfzig mal lange wie Glühbirnen, die nur 1.000 Betriebsstunden erreichen

Ist es möglich, nur einen Teil seiner Lampen mit LEDs zu ersetzen?

Ja, es ist aber wichtig, bei Leuchten mit mehren Leuchtkörpern sämtliche Leuchtkörper zu tauschen. Andernfalls entstehen Fehlanpassungen, die zur Zerstörung der Lampen führen.

Können LED-Lampen problemlos in vorhandene Fassungen von herkömmlichen Leuchtmitteln eingesetzt werden?

Ja, die Anschlüsse von LEDs sind mit den Anschlüssen „alter“ Lampen – mit sog. E14- und E27-Fassungen – kompatibel. Aufgrund der nur minimalen Wärmentwicklung von LEDs sind auch keine Begrenzungen hinsichtlich der Leuchtstärke zu berücksichtigen.

Wie kann ich feststellen, ob bei meiner Lichtanlage eine Umrüstung auf LED möglich ist?

Eine Umrüstung von herkömmlichen Leuchtstoffröhren auf LED-Röhren ist im Prinzip möglich, wenn die vorhandene Lichtanlage mit konventionellen Vorschaltgeräten (KVGs) oder verlustarmen Vorschaltgeräten (VVGs) ausgestattet ist. In diesem Fall muss neben dem Austausch der Röhren lediglich der Starter durch die mitgelieferte Starterüberbrückung ersetzt werden.

Ein Röhren-Tausch ist nicht möglich, wenn elektrische Vorschaltgeräte (EVGs) im Einsatz sind. Ein einfacher Anhaltspunkt ist, zu prüfen, ob die aktuell verwendeten Leuchtstoffröhren beim Einschalten zunächst flackern. Ist das der Fall, dann liegen höchstwahrscheinlich KVGs oder VVGs vor und eine Umrüstung auf LEDs ist möglich.

Welche Typen von LED-Leuchtmitteln gibt es?

LED-Leuchtmittel für den gewerblichen Einsatz gibt es in Form von

–    LED-Röhren, die hinsichtlich Form und Anschlüssen nahezu identisch sind mit herkömmlichen Leuchtstoffröhren

–    Als LED-Panels

–    Als LED-Hallenleuchten

–    Als LED-Strahler

Daher ist es inzwischen für nahezu jeden Einsatzbereich möglich, auf LED-Beleuchtung umzurüsten.

Welches sind die wichtigsten Kennzahlen, auf die man beim LED-Kauf achten sollte?

Ziel der Anschaffung von LED-Beleuchtung ist es in der Regel, überzeugende Helligkeit und Lichtqualität bei sehr geringen Stromkosten zu erhalten und dabei zugleich Umwelt und Gesundheit zu schonen. Insbesondere müssen also die Faktoren „Licht“ und „Stromverbrauch“ überzeugen.

Die wichtigen Größen sind daher die Lichtstärke (gemessen in Lumen), die Lichtfarbe (gemessen in Kelvin) und die Leistung (gemessen in Watt).

Lichtstärke/Lumen

Die Lichtstärke gibt an, wie viel Licht von einer Lampe in alle Richtungen ausgestrahlt wird. Herkömmliche Leuchtmittel wie Glühbirnen oder Leuchtstoffröhren geben ihr Licht gleichmäßig in alle Richtungen ab. Man verwendet daher bei Leuchtstoffröhren Reflektoren, um das nach oben und zu den Seiten abgestrahlte Licht in die gewünschte Richtung zu lenken. Allerdings treten durch den Einsatz von Reflektoren Verluste in auf.

LEDs dagegen strahlen ihr Licht nur in eine Richtung ab (je nach Modell mit unterschiedlich großem Abstrahlwinkel). Man kann daher den Lumen-Wert von LEDs nicht 1:1 mit herkömmlichen Leuchten vergleichen. LEDs erzielen mit einem geringeren Lumen die gewünschte Helligkeit, da es bei Ihnen keine Verluste durch Lichtstreuung in ungewünschte Richtungen gibt.

Beleuchtungsstärke/Lux

Mit der Beleuchtungsstärke, gemessen in Lux, wird erfasst, wie viel Lumen von einer Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche fallen. Ein Lux liegt genau dann vor, wenn ein Lichtstrom von einem Lumen exakt einen Quadratmeter Fläche gleichmäßig beleuchtet.

Leistung/Watt

Die Wattzahl gibt den Energieverbrauch der Lampe an, lässt aber keinen Rückschluss auf ihre Lichtstärke zu, auch wenn dies zu Zeiten der Glühbirne in der Praxis so gehandhabt wurde. (z.B. hat eine 40 Watt Glühlampe ca. 400 Lumen)

Ziel einer energieeffizienten Beleuchtung muss es sein, mit möglichst geringem Stromverbrauch möglichst viel Licht zu erzeugen, also möglichst viel Lumen pro Watt zu erzielen. Die Glühbirne schneidet dabei mit einem Verhältnis von rund 10 Lumen pro Watt verheerend ab. LEDs haben aktuell bis zu 170 Lumen pro Watt.

Dazu kommt auch noch, dass LEDs aufgrund ihrer gerichteten Lichtabgabe weniger Lumen erfordern, um die gewünschte Helligkeit zu erzielen. Ihr Licht wird nur dorthin abgestrahlt, wo es benötigt wird. Verluste durch unnötige Lichtstreuung treten bei LEDs nicht auf.

Bei Leuchtstoffröhren müssen diese Streuverluste noch heraus gerechnet werden.

Lichtfarbe/Kelvin

Für das subjektive Lichtempfinden spielt die Lichtfarbe (gemessen in Kelvin) eine große Rolle. LEDs sind in unterschiedlichen Lichtfarben erhältlich und können daher an individuelle Ansprüche und Umfelder angepasst werden. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen  „warmweißen“ LED-Lampen (weniger als rd. 2.500 Kelvin), „tageslichtweißen“ LEDs ( 4.000-4.500 Kelvin) und „kaltweißen“ LED-Lampen (6.000-6.500 Kelvin). Die typischen Einsatzgebiete dieser Lichtfarben sind folgende:

–    Warmweiß:         Einsatz im privaten Wohnbereich („gemütliches“ Licht)

–    Tageslichtweiß:        Einsatz als Arbeitslicht in Büroräumen

–    Kaltweiß:        Einsatz in (Fabrik-/Werkstatt-/Lager-)Hallen, Shopbeleuchtung

Sind LED-Leuchtmittel genauso hell wie herkömmliche Leuchten?

Ja, mit LEDs kann vergleichbare Helligkeit erzielt werden wie mit herkömmlichen Leuchtmitteln. So liefern LEDs mit nominell niedrigerer Lumenzahl als Leuchtstoffröhren gleichwertige Helligkeit, da LEDs ihr Licht gezielt dorthin abstrahlen, wo es gewünscht wird. Bei LED-Röhren treten keine Streuverluste durch Rundum-Strahlung auf wie man sie von Leuchtröhren kennt.

Welche Vorteile haben LED-Röhren gegenüber T5-Leuchtstoffröhren?

LED-Röhren haben gegenüber T5-Leuchtstoffröhren prinzipiell die gleichen Vorteile wie gegenüber T8-Leuchtstoffröhren. Lediglich der Energiespareffekt reduziert sich von maximal ca.70% auf maximal ca. 50%.

Was ist der Unterschied zwischen LEDs und herkömmlichen Leuchtstoffröhren?

LED-Röhren unterscheiden sich hinsichtlich Helligkeit und Lichtfarbe im Prinzip nicht von gleichwertigen Leuchtstoffröhren, erhebliche Unterschiede zeigen sich aber beim Energieverbrauch, der Lebenszeit sowie der Widerstandsfähigkeit. LED-Röhren verbrauchen bei gleicher Lichtleistung bis zu 70 Prozent weniger Strom als herkömmliche Leuchtstoffröhren und haben zugleich eine viermal so lange Lebensdauer. Sie liefern beim Einschalten sofort ihre volle Helligkeit, es gibt kein Flackern und Brummen, die Gefahr von Stroboskop-Effekten besteht nicht. Da kein Starter und kein Vorschaltgerät benötigt werden, sind LEDs außerdem extrem wartungsarm und verschleißfrei. Sie enthalten keine beweglichen Teile und sind deshalb sehr viel stoß- und bruchfester als die empfindlichen konventionellen Leuchtstoffröhren. Diese fallen zudem in die Kategorie Sondermüll, während LED-Röhren als normaler Elektroschrott kostengünstig entsorgt werden können.

Wie unterscheiden sich LED-Leuchtmittel von Energiesparlampen?

LEDs benötigen für ihren Betrieb kein Vorschaltgerät und enthalten kein giftiges Quecksilber. LEDs sind daher deutlich wartungsärmer als Energiesparlampen und stellen keine Gefahr für Gesundheit und Umwelt dar. Energiesparlampen leuchten beim Einschalten erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung in voller Stärke, während LEDs sofort ihre volle Helligkeit abgeben. LEDs haben außerdem eine deutlich längere Lebenszeit und können im Gegensatz zu Energiesparlampen in einer Vielzahl von Formen hergestellt werden. Im Preis liegen LEDs zwar über Energiesparlampen, doch amortisiert sich die höhere Investition schnell aufgrund der Stromkostenersparnis durch die sehr sparsamen LED-Lampen.

Wie unterscheiden sich LEDs von herkömmlichen Leuchtmitteln wie Glühbirnen und Halogenstrahlern?

Im Unterschied zu Glühbirnen und Halogenstrahlern besitzen LEDs keinen Glühfaden. Dieser ist ein entscheidendes Verschleißteil, ein Reißen des Glühfadens führt zum sofortigen  Erlöschen von Glühbirne oder Halogenstrahler. Bei der LED-Technik entsteht Licht dadurch, dass Strom durch das Halbleitermaterial fließt. Daher ist die Lebensdauer von LEDs erheblich länger, ein plötzliches Total-Erlöschen ist sehr unwahrscheinlich. Der Betrieb von LEDs ist außerdem sehr viel energieeffizienter, da sie im Gegensatz zu Glühbirnen und Halogenstrahlern oder Leuchtstoffröhren kaum Wärme entwickeln und so die verwendete Energie größtenteils wirklich für die Lichterzeugung verwendet wird.

Wird beim Dimmen von LED-Beleuchtungen tatsächlich Strom eingespart?

Grundsätzlich lassen sich LED-Beleuchtungen neuerer Bauart dimmen. Beim Einsatz eines, vom entsprechenden LED-Leuchten-Hersteller empfohlenen Dimmers, wird beim Dimmen Strom eingespart.

Kann auch bei LED-Licht der -unter bestimmten Bedingungen gefährliche – Stroboskop-Effekt auftreten?

Prinzipiell tritt bei Verwendung von LED-Leuchtmitteln der Stroboskop-Effekt nicht auf.

Aber es gibt Ausnahmen:

Beim Dimmen tritt bei Verwendung eines PWM-Dimmers (PWM = Puls-Weiten-Modulation) der Stroboskop-Effekt auf. Wird hingegen ein TRIAC-Dimmer verwendet, bleibt der Stroboskop-Effekt aus.

Eine weitere Möglichkeit des Auftretens des Stroboskop-Effekts sind Oberwellen, welche der Versorgungsgleichspannung überlagert sind (sog. Brummspannungen). Dies kann bei defekten oder bei Billigst-Netzteilen auftreten. Die Spannungshöhe des Oberwellenanteils (Brummspannungsanteils) sollte nicht mehr als 10% des Gleichspannungsanteils betragen. Dann tritt kein Stroboskop-Effekt auf.

Ist die Lichtqualität von LEDs vergleichbar mit herkömmlichen Leuchtmitteln?

Ja, sowohl hinsichtlich der erzielten Helligkeit als auch hinsichtlich des subjektiven Lichtempfindens von Personen ist Licht aus LEDs vergleichbar mit Licht herkömmlicher Lampen und Leuchtstoffröhren. Vielfach wird das ruhige und flimmerfreie LED-Licht sogar als angenehmer empfunden als Licht aus Leuchtstoffröhren. Bei der Arbeit am Computer reduziert sich beispielsweise mit LEDs der unangenehme Blendeffekt erheblich. Auch bei Anbringung in größerer Höhe – z.B. in Fabrik- oder Lagerhallen – erfüllen LED-Leuchten ihren Zweck mindestens genauso gut wie Leuchtstoffröhren oder herkömmliche Hochdruckdampflampen.

Sind in LED-Leuchtmitteln gesundheits- und umweltschädigende Stoffe enthalten?

Nein, LED-Leuchten enthalten weder giftiges Quecksilber noch Gase und sind damit gesundheitlich unbedenklich, im Gegensatz zu Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren.

Sind LEDs empfindlich gegenüber Vibrationen oder Erschütterungen?

Nein, aufgrund ihres Aufbaus ohne bewegliche (Verschleiß-)Teile sind LED-Leuchtmittel extrem robust gegenüber Einwirkungen von außen.

Sind LEDs empfindlich hinsichtlich ihrer Umgebungstemperatur?

Nein. Zwar ist der Wirkungsgrad von LEDs umso besser je kälter die Umgebung ist, doch haben nur wirklich extrem hohe Temperaturen einen negativen Einfluss auf ihre Performance. So sind LEDs zum Beispiel ungeeignet für die Innenbeleuchtung von Backöfen oder Konvektomaten. Höhere Temperaturen fördern die Degradation der LEDs, doch vor allem ist dabei eine konstruktionsbedingte ausreichende Lüftung der LED-Lampe entscheidend.

Lassen LED-Lampen im Lauf der Zeit in ihrer Lichtleistung nach?

Ja, auch bei LEDs lässt die Lichtleistung mit der Zeit ab, diese sogenannte Degradation verläuft allerdings sehr langsam und ist erst nach längerem Einsatz messbar. Erst nach etwa 20.000 Betriebsstunden setzt die langsame Degradation bei LEDs ein. Aufgrund dieser sehr langsamen Degradation weisen LED-Lampen eine Lebensdauer von 50.000 Stunden auf.

Haben LED-Leuchtmittel eine höhere Lebensdauer als herkömmliche Lampen?

Ja, da LEDs keine Verschleißteile enthalten und sehr energieeffizient arbeiten beträgt ihre Lebensdauer rund 50.000 Betriebsstunden, das sind fast 6 Jahre durchgehender Betrieb. Damit halten LEDs

–    mehr als viermal so lange wie klassische Leuchtstoffröhren, die auf etwa 12.000 Stunden kommen

–    mehr als fünfmal so lange wie Energiesparlampen, die durchschnittlich 10.000 Stunden Laufzeit erreichen

–    fünfzig mal lange wie Glühbirnen, die nur 1.000 Betriebsstunden erreichen

Ist es möglich, nur einen Teil seiner Lampen mit LEDs zu ersetzen?

Ja, es ist aber wichtig, bei Leuchten mit mehren Leuchtkörpern sämtliche Leuchtkörper zu tauschen. Andernfalls entstehen Fehlanpassungen, die zur Zerstörung der Lampen führen.

Können LED-Lampen problemlos in vorhandene Fassungen von herkömmlichen Leuchtmitteln eingesetzt werden?

Ja, die Anschlüsse von LEDs sind mit den Anschlüssen „alter“ Lampen – mit sog. E14- und E27-Fassungen – kompatibel. Aufgrund der nur minimalen Wärmentwicklung von LEDs sind auch keine Begrenzungen hinsichtlich der Leuchtstärke zu berücksichtigen.

Wie kann ich feststellen, ob bei meiner Lichtanlage eine Umrüstung auf LED möglich ist?

Eine Umrüstung von herkömmlichen Leuchtstoffröhren auf LED-Röhren ist im Prinzip möglich, wenn die vorhandene Lichtanlage mit konventionellen Vorschaltgeräten (KVGs) oder verlustarmen Vorschaltgeräten (VVGs) ausgestattet ist. In diesem Fall muss neben dem Austausch der Röhren lediglich der Starter durch die mitgelieferte Starterüberbrückung ersetzt werden.

Ein Röhren-Tausch ist nicht möglich, wenn elektrische Vorschaltgeräte (EVGs) im Einsatz sind. Ein einfacher Anhaltspunkt ist, zu prüfen, ob die aktuell verwendeten Leuchtstoffröhren beim Einschalten zunächst flackern. Ist das der Fall, dann liegen höchstwahrscheinlich KVGs oder VVGs vor und eine Umrüstung auf LEDs ist möglich.

Welche Typen von LED-Leuchtmitteln gibt es?

LED-Leuchtmittel für den gewerblichen Einsatz gibt es in Form von

–    LED-Röhren, die hinsichtlich Form und Anschlüssen nahezu identisch sind mit herkömmlichen Leuchtstoffröhren

–    Als LED-Panels

–    Als LED-Hallenleuchten

–    Als LED-Strahler

Daher ist es inzwischen für nahezu jeden Einsatzbereich möglich, auf LED-Beleuchtung umzurüsten.

Welches sind die wichtigsten Kennzahlen, auf die man beim LED-Kauf achten sollte?

Ziel der Anschaffung von LED-Beleuchtung ist es in der Regel, überzeugende Helligkeit und Lichtqualität bei sehr geringen Stromkosten zu erhalten und dabei zugleich Umwelt und Gesundheit zu schonen. Insbesondere müssen also die Faktoren „Licht“ und „Stromverbrauch“ überzeugen.

Die wichtigen Größen sind daher die Lichtstärke (gemessen in Lumen), die Lichtfarbe (gemessen in Kelvin) und die Leistung (gemessen in Watt).

Lichtstärke/Lumen

Die Lichtstärke gibt an, wie viel Licht von einer Lampe in alle Richtungen ausgestrahlt wird. Herkömmliche Leuchtmittel wie Glühbirnen oder Leuchtstoffröhren geben ihr Licht gleichmäßig in alle Richtungen ab. Man verwendet daher bei Leuchtstoffröhren Reflektoren, um das nach oben und zu den Seiten abgestrahlte Licht in die gewünschte Richtung zu lenken. Allerdings treten durch den Einsatz von Reflektoren Verluste in auf.

LEDs dagegen strahlen ihr Licht nur in eine Richtung ab (je nach Modell mit unterschiedlich großem Abstrahlwinkel). Man kann daher den Lumen-Wert von LEDs nicht 1:1 mit herkömmlichen Leuchten vergleichen. LEDs erzielen mit einem geringeren Lumen die gewünschte Helligkeit, da es bei Ihnen keine Verluste durch Lichtstreuung in ungewünschte Richtungen gibt.

Beleuchtungsstärke/Lux

Mit der Beleuchtungsstärke, gemessen in Lux, wird erfasst, wie viel Lumen von einer Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche fallen. Ein Lux liegt genau dann vor, wenn ein Lichtstrom von einem Lumen exakt einen Quadratmeter Fläche gleichmäßig beleuchtet.

Leistung/Watt

Die Wattzahl gibt den Energieverbrauch der Lampe an, lässt aber keinen Rückschluss auf ihre Lichtstärke zu, auch wenn dies zu Zeiten der Glühbirne in der Praxis so gehandhabt wurde. (z.B. hat eine 40 Watt Glühlampe ca. 400 Lumen)

Ziel einer energieeffizienten Beleuchtung muss es sein, mit möglichst geringem Stromverbrauch möglichst viel Licht zu erzeugen, also möglichst viel Lumen pro Watt zu erzielen. Die Glühbirne schneidet dabei mit einem Verhältnis von rund 10 Lumen pro Watt verheerend ab. LEDs haben aktuell bis zu 170 Lumen pro Watt.

Dazu kommt auch noch, dass LEDs aufgrund ihrer gerichteten Lichtabgabe weniger Lumen erfordern, um die gewünschte Helligkeit zu erzielen. Ihr Licht wird nur dorthin abgestrahlt, wo es benötigt wird. Verluste durch unnötige Lichtstreuung treten bei LEDs nicht auf.

Bei Leuchtstoffröhren müssen diese Streuverluste noch heraus gerechnet werden.

Lichtfarbe/Kelvin

Für das subjektive Lichtempfinden spielt die Lichtfarbe (gemessen in Kelvin) eine große Rolle. LEDs sind in unterschiedlichen Lichtfarben erhältlich und können daher an individuelle Ansprüche und Umfelder angepasst werden. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen  „warmweißen“ LED-Lampen (weniger als rd. 2.500 Kelvin), „tageslichtweißen“ LEDs ( 4.000-4.500 Kelvin) und „kaltweißen“ LED-Lampen (6.000-6.500 Kelvin). Die typischen Einsatzgebiete dieser Lichtfarben sind folgende:

–    Warmweiß:         Einsatz im privaten Wohnbereich („gemütliches“ Licht)

–    Tageslichtweiß:        Einsatz als Arbeitslicht in Büroräumen

–    Kaltweiß:        Einsatz in (Fabrik-/Werkstatt-/Lager-)Hallen, Shopbeleuchtung

Sind LED-Leuchtmittel genauso hell wie herkömmliche Leuchten?

Ja, mit LEDs kann vergleichbare Helligkeit erzielt werden wie mit herkömmlichen Leuchtmitteln. So liefern LEDs mit nominell niedrigerer Lumenzahl als Leuchtstoffröhren gleichwertige Helligkeit, da LEDs ihr Licht gezielt dorthin abstrahlen, wo es gewünscht wird. Bei LED-Röhren treten keine Streuverluste durch Rundum-Strahlung auf wie man sie von Leuchtröhren kennt.

Welche Vorteile haben LED-Röhren gegenüber T5-Leuchtstoffröhren?

LED-Röhren haben gegenüber T5-Leuchtstoffröhren prinzipiell die gleichen Vorteile wie gegenüber T8-Leuchtstoffröhren. Lediglich der Energiespareffekt reduziert sich von maximal ca.70% auf maximal ca. 50%.

Was ist der Unterschied zwischen LEDs und herkömmlichen Leuchtstoffröhren?

LED-Röhren unterscheiden sich hinsichtlich Helligkeit und Lichtfarbe im Prinzip nicht von gleichwertigen Leuchtstoffröhren, erhebliche Unterschiede zeigen sich aber beim Energieverbrauch, der Lebenszeit sowie der Widerstandsfähigkeit. LED-Röhren verbrauchen bei gleicher Lichtleistung bis zu 70 Prozent weniger Strom als herkömmliche Leuchtstoffröhren und haben zugleich eine viermal so lange Lebensdauer. Sie liefern beim Einschalten sofort ihre volle Helligkeit, es gibt kein Flackern und Brummen, die Gefahr von Stroboskop-Effekten besteht nicht. Da kein Starter und kein Vorschaltgerät benötigt werden, sind LEDs außerdem extrem wartungsarm und verschleißfrei. Sie enthalten keine beweglichen Teile und sind deshalb sehr viel stoß- und bruchfester als die empfindlichen konventionellen Leuchtstoffröhren. Diese fallen zudem in die Kategorie Sondermüll, während LED-Röhren als normaler Elektroschrott kostengünstig entsorgt werden können.

Wie unterscheiden sich LED-Leuchtmittel von Energiesparlampen?

LEDs benötigen für ihren Betrieb kein Vorschaltgerät und enthalten kein giftiges Quecksilber. LEDs sind daher deutlich wartungsärmer als Energiesparlampen und stellen keine Gefahr für Gesundheit und Umwelt dar. Energiesparlampen leuchten beim Einschalten erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung in voller Stärke, während LEDs sofort ihre volle Helligkeit abgeben. LEDs haben außerdem eine deutlich längere Lebenszeit und können im Gegensatz zu Energiesparlampen in einer Vielzahl von Formen hergestellt werden. Im Preis liegen LEDs zwar über Energiesparlampen, doch amortisiert sich die höhere Investition schnell aufgrund der Stromkostenersparnis durch die sehr sparsamen LED-Lampen.

Wie unterscheiden sich LEDs von herkömmlichen Leuchtmitteln wie Glühbirnen und Halogenstrahlern?

Im Unterschied zu Glühbirnen und Halogenstrahlern besitzen LEDs keinen Glühfaden. Dieser ist ein entscheidendes Verschleißteil, ein Reißen des Glühfadens führt zum sofortigen  Erlöschen von Glühbirne oder Halogenstrahler. Bei der LED-Technik entsteht Licht dadurch, dass Strom durch das Halbleitermaterial fließt. Daher ist die Lebensdauer von LEDs erheblich länger, ein plötzliches Total-Erlöschen ist sehr unwahrscheinlich. Der Betrieb von LEDs ist außerdem sehr viel energieeffizienter, da sie im Gegensatz zu Glühbirnen und Halogenstrahlern oder Leuchtstoffröhren kaum Wärme entwickeln und so die verwendete Energie größtenteils wirklich für die Lichterzeugung verwendet wird.